Führung im Landesmuseum Mainz am 28. Januar

Das Jahr 1945 markiert nicht nur das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung von der Nazi-Herrschaft, sondern läutete auch für die Kunst einen Neuanfang ein. In einer Führung am 28. Januar im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) gibt Katja Campe Einblicke in die Situation der Malerei und Bildhauerei um 1945 und stellt Kunstrichtungen und -stile vor, die sich rund um diese Zeit entwickelten, wie die Art brut, die Künstlergruppe New York School und der abstrakte Expressionismus. Zudem stellt die Mitarbeiterin des Bereichs Vermittlung relevante Künstler ab dieser Zeit vor, die mit ihren Werken auch im Landesmuseum Mainz vertreten sind, wie Gotthard Graubner, Bernhard Heisig, Sigmar Polke sowie Künstler des deutschen Informel. Da das Landesmuseum Mainz die Bestände der Landeskunstkammer verwaltet, befinden sich zwischen den nationalen und internationalen Größen auch Werke von Künstlern aus Rheinland-Pfalz, wie zum Beispiel von Michael Croissant. Campe widmet sich diesem Aspekt der Zusammenstellung der Abteilung ebenso wie den „neuen“ Materialien wie Wachs, Filz und Cortenstahl, die fortan in der Kunst vermehrt zum Einsatz kommen, und präsentiert die sogenannte Op-Art (optische Kunst), die hierzulande von dem deutschen Maler Ludwig Wilding geprägt wurde.

Die Führung „Kunst nach 45 – was war, was kommt?“ beginnt am Dienstag, 28. Januar, um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz. 

Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Foto: Den Materialien, die nach 1945 Eingang in die Kunst fanden, hat das Landesmuseum eine Reihe von HandsOn-Objekten in der Abteilung Moderne gewidmet.
© GDKE Rheinland-Pfalz – Landesmuseum Mainz (Foto: Ellen Löchner)