Es ist eines der Highlights aus den Sammlungen des Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE): Max Slevogts „Libysche Wüste“, ein Gemälde, das 1914, am Vorabend des Ersten Weltkriegs, entstand, inmitten eines Sandsturms. Am Sonntag, dem 9. Juli 2023, steht nun Slevogts Kunstwerk im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe „beziehungsWeise“, einer Kooperation des Landesmuseums Mainz mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Mainz und der Hochschule für Musik Mainz. In Textbeiträgen, Vorträgen und Musik werden kunsthistorische, theologische und musikalische Impulse gesetzt, um sich dem Kunstwerk von Max Slevogt zu nähern. Pfarrer Kristian Körver geht auf theologische Spurensuche, Gernot Frankhäuser liefert kunsthistorische Betrachtungen: „Die während Slevogts Ägyptenreise entstandenen Landschaftsbilder gelten als ein Höhepunkt seines Schaffens, da er das Vor-Ort-Gesehene wie in einem Schaffensrausch direkt in Malerei umsetzte“. Professor Manuel Fischer-Dieskau steuert schließlich mit Studierenden der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität den musikalischen Teil bei.
Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr im Landesmuseum Mainz. Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten. Weitere Termine der Reihe sind am 19. November 2023 und am 4. März 2024.
Die Idee der 2004 erstmals aufgelegten Reihe ist es, Kunstwerke des Landesmuseums Mainz mit einem kunsthistorischen, einem theologischen und einem musikalischen Impuls auf eine ganz besondere Art und Weise zu betrachten. So werden die Besucherinnen und Besucher dazu angeregt, eine eigene Beziehung zu den Objekten aufzubauen.
Das Foto von A. Brachat zeigt Max Slevogt „Libysche Wüste“, 1914, GDKE RLP, Landesmuseum Mainz.
Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51.
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